Ängste und Panikattacken

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Den für Dienstag geplanten Telefontermin musste ich wegen eines rückenbedingten Arztbesuchs leider ausfallen lassen, die Vertiefung der Selbsthypnose wollen wir nun in die dritte Sitzung am 06. Mai einbauen.

Bis dahin bleibe ich angstfrei und arbeite brav selbst daran, den Trigger ein- bis zweimal täglich zu testen, um ihn zu vertiefen. Bzw. dies zu versuchen, da ich nach wie vor nicht recht beurteilen kann, ob mir das alles so richtig gelingt.

Ich melde mich also spätestens nach dem Wochenende und dem Feiertag wieder. Dann steht auch eine kleine Geburtstagfeier auf "unsicherem Terrain" an, wieder einmal eine gute Testsituation also ...

 

Matthias am 29.4.15 12:44, kommentieren

Wochenend-Nachlese

Das Wochenende ist überstanden, ebenso die nächste Woche ohne gravierende Angst. Dass ich mit depressiven Schüben und gelegentlichem "Herrkasper" zu kämpfen habe, hat ja nichts mit der Angst an sich zu tun. Denn eben diese und die Panik bleiben weiterhin inaktiv. So weit also alles bestens!

Die Selbsthypnose praktiziere ich ebenfalls weiterhin jeden Tag, manchmal klappt es wohl recht gut, manchmal nicht. 

Am Dienstag - es gibt immer wieder neue spannende Situationen beim Thema Hypnose - versucht Dirk, den Trigger nochmals zu verstärken. Dieses Mal per Telefon. Das stellt in meinem Fall dann gleich eine doppelte Herausforderung dar, da ich normalerweise absolut ungern telefonische. Ich bin also gespannt, wie dies vonstatten gehen wird.

Und Anfang Mai steht dann die dritte Sitzung vor Ort an. Es geht voran, anders kann ich es nicht formulieren - zumindest im Privatleben, denn im beruflichen Umfeld haben mich Angst und Panik wie auch die Depressionen nie wirklich beeinflusst, eher war die Arbeit dort ein guter Weg, mich aus dem Gedankenkreislauf auszuklinken für acht bis zehn Stunden am Tag.

Einen schönen Sonntagabend allseits, spätestens Dienstag folgt der nächste Bericht an dieser Stelle

Matthias am 26.4.15 19:42, kommentieren

Erfahrung Selbsthypnose-Trigger

Nachdem ich nun fleißig jeden Tag 1-2 Mal den Selbstversuch absolviert habe, glaube, dass es allmählich besser klappt. Allerdings bin ich - das war schon immer so - sehr leicht abzulenken. Für mich allein und in völliger Ruhe von der von Dirk überreichten CD abgesehen funktioniert es schrittweise ein wenig, nur eben eher nicht unter Stress, was ja an sich mit ein Hauptanlass wäre, um bei aufkeimender Panik (wenn wir sie einfach mal trotz der schwachen Ausprägung so nennen wollen) aktiv zu werden.

 

Ich bleibe am Ball und optimiere meine "Skills" weiterhin diesbezüglich. So viel als kurzer Zwischenbericht in eigener Erfahrungssache.

Danke auch für die netten und motivierenden Kommentare!!!

Matthias am 23.4.15 13:14, kommentieren

Fortsetzung Berichterstattung

Ich habe das Gefühl, dass ich mit der Selbsthypnose ein wenig besser klarkomme, allerdings bin ich etwas unsicher, ob ich mir das nicht nur einrede. Dirk bot mir an, den Trigger telefonisch zu verstärken, was nun am kommenden Dienstag passieren wird. Einmal mehr etwas Neues, was ich ja generell immer spannend finde.

Angst? Panik? Halten sich beide versteckt - so das Gefühl, Ich glaube, bei meinen Leidensgenossen/Leidensgenossinnen gelesen zu haben, dass dort ebenfalls die Befürchtung, alles könnte jeden Moment wieder losgehen, unterschwellig vorhanden ist. Das jedenfalls ist meine aktuelle Wahrnehmung. Aber langsam scheine ich mich daran zu gewöhnen, dass ich eben außer gelegentlichem Unwohlsein eben keine Attacken bekomme. Gewohnheit gibt es halt sowohl in guten wie schlechten Zusammenhängen. :-)

Ansonsten habe ich eigentlich kaum zu klagen, nur Hunger habe ich seit der ersten Behandlung ständig. *lach* aber selbst wenn das so bleibt, als sportlicher Mensch arbeite ich gegen das "Problem" einfach mit einer Extra-Einheit Sport an ... Zumal ich früher über fehlenden Appetit hätte klagen können. Insofern ist auch diese Veränderung im eigentlichen Sinne eine Besserung.

1 Kommentar Matthias am 22.4.15 15:55, kommentieren

5 Tage seit Sitzung 2

Trotz täglicher Anwendung des Selbsthypnose-Triggers greift selbiger bei mir im Moment eher nicht. Ich habe aber ohnehin gerade wohl eine eher schlechte Phase, die auch vor der Sitzung bereits begonnen hat. Immer wieder das eine oder andere Symptom, vorrangig ist es wieder mal die Herzwahrnehmung, die mich unruhig werden lässt. Keine Panik, aber immer wieder ordentlich Druck, den ich so recht gar nicht definieren kann.

Man mag es nicht falsch verstehen: Ich bin überzeugt von der Hypnose, es hat sich viel getan, was ich deutliche Besserung verbuche. Es scheint im Moment eben eher das Thema Depression zu sein, das mich im Kopf umtreibt. Insbesondere Nachts. Dabei widme ich gerade zum Einschlafen dem Selbsthypnosetrigger,wie mir von Dirk unter anderem empfohlen wurde.

Wahrscheinlich wird sich dies Problematik aber gewissermaßen verwachsen. Und ich würde auf jeden Fall gerne am Thema Hypnose dran bleiben, vielleicht sind etliche Jahre (mit gefühlten Ruhephasen) eben doch zu viel Last, um diese "mal eben" in zwei Sitzungen zu beheben. Schließlich ist ja auch hierbei jeder Mensch anders.

Ich werde mir weiterhin jeden Tag die Zeit für den Hypnose-Trigger-Einsatz nehmen, vielleicht komme ich noch in den "Flow" ;-)

Sonnige Grüße

Matthias 

Matthias am 21.4.15 12:52, kommentieren

1. Tag nach der 2. Sitzung

Nun ist die zweite Sitzung "überstanden".

Nach kurzer Bestandsaufnahme starteten wir direkt in die nächste Sitzung. Ziel war die Verstärkung der bereits vertieften Inhalte gegen die unnötige Angst, ohne dabei aber die berechtigten Ängste (die nun einmal jeder von uns hat) zu beeinflussen. Schließlich geht es darum, die unbegründeten Ängste aufzulösen und so die Panik zu verhindern.

Die Einleitung ging dieses Mal bereits deutlich schneller, wenn ich es zeitlich richtig einordne. So begann Dirk nochmals die unterbewusste Angstbearbeitung, indem wir der Angst gewissermaßen das Gesicht eines karnevalistischen Kaspers verliehen habe, dem ich bei Erscheinen ins Gesicht lachen kann. Schon lange, bevor die Angst überhaupt richtig ihre Arbeit beginnen kann.

Zwischenzeitlich (ich bin nicht sicher, inwieweit von außen erkennbar war) habe ich ein paar Minuten ein gewisses Angstgefühl bekommen und gemerkt, dass mein Herz schneller schlug und ich Schwierigkeiten hatte, mich zu konzentrieren. Fürs Unterbewusstsein mag das nicht wichtig sein, das Gefühl verging auch nach einigen Minuten wieder, so dass die Entspannung (auch dank Dirks konstanter positiver Einflussnahme) zurückkehrte.

 

Zum Schluss der Sitzung kam es zur Installation des Selbsthypnosetriggers, den ich von nun an täglich selbst praktizieren soll, um den Trancezustand (für einige Sekunden oder als Überleitung in den Schlaf) jederzeit herbeiführen zu können. Der erste Versuch in der Sitzung selbst funktionierte, am gestrigen Abend hat es nicht geklappt. Ich war allerdings auch redlich erschöpft und habe ziemlich mit dem Schlaf gerungen des Nachts. Ich werde es heute Abend natürlich wieder angehen und bin neugierig, ob es nun klappt und ob der Zustand wie vorhergesagt von Mal zu Mal "stärker" oder tiefer wird.

 

Ich danke Dirk recht herzlich für die abermals tolle Aufnahme und Sitzung und berichte weiterhin, wie sich alles entwickelt. Die akute Angst jedenfalls lässt sich seit der ersten Sitzung schon kaum mehr blicken. Sie taucht hier und da mal auf, verschwindet dann aber wieder. Ich werte das nach dieser kurzen Zeit als großen Erfolg, mehr hatte ich nicht erhofft. Jede weitere Besserung ist willkommen und wäre wunderbar


1 Kommentar Matthias am 17.4.15 11:03, kommentieren

2.Sitzung

Dauer: 55 Minuten

Vor der Hypnose:

Matthias berichtet von einer deutlichen Verbesserung seiner Situation. Er spürt ab und zu das Aufkommen von Missempfindungen, welche aber dann sofort wieder abebbt. "Ab und zu spüre ich wie Angst aufkeimt aber dann bekommt sie kein Wasser und ebbt sofort ab". 

Einleitung:

Matthias war binnen Minuten in tiefen Trance.

Die Sitzung:

Die Inhalte aus Sitzung 1 wurden vertieft. Dann ging es um die Bewertung von Alltagssituationen. "Angstpatienten neigen dazu auch völlige normale Empfindungen ( das Leben ist kein Ponyhof ) ihrer "Störung" zu zuschreiben. Im Unterbewusstsein (UB) wurde  verankert, dass es berechtigte Ängste und Missempfindungen und eben unberechtigte gibt. Erstere dienen dem Schutz der Person und sind sinnvoll. Letztere bedeuten eine ungewünschte Einschränkung der Lebensqualität. Zwischen diesen beiden Arten zu unterscheiden sollte das UB lernen, die Bewertung so früh und sicher treffen, bevor Matthias es bewusst spürt. Also unberechtigten Ängste und Paniken bereits vor dem Bewusstwerden erkennen und nicht mehr durchdringen lassen. Zudem bekam die unbegründete Angst, Missempfindung... ein Gesicht. Sollte sie sich einmal zeigen, so erhält sie das Gesicht eines lächerlichen Clowns mit Narrenkappe. Eine lächerliche Person, die man nicht ernstnehmen kann, die so doof ist, dass man sie ignorieren wird.Wie schon in Sitzung 1 wurde Matthias einmal für einen kurzen Moment unruhig, nämlich zu dem Zeitpunkt, als er die Arten der Ängste zu unterscheiden lernen sollte. Um das erreichen zu können spielt das UB in manchen Fällen beide Arten durch um zu vergleichen. Die Unruhe ging dann aber sofort zurück, als der Vergleich abgeschlossen war.

Selbsthypnosetrigger

Matthias erhielt einen Selbsthypnoseanker gesetzt. Dieser bewirkt, dass sich Matthias mittels eines Codeworts und dem Drücken am Ohrläppchen in Sekunden in Trance versetzen kann. Die Länge der Selbsthypnose kann er beliebig steuern. Sollte einmal eine Angst... aufkeimen, so wirkt der Trigger als Soforthilfe und stellt die Angst unmittelbar ab.  Ich habe die Hypnose kurz beendet und die Funktion des Triggers erfolgreich überprüft. Dann erneut die Hypnose eingeleitet.

Ausleitung

Alle Inhalte wurden wiederholt und vertieft, die Körperfunktionen optimalisiert und bei "3" war Matthias zurück im "hier und Jetzt".

Nach der Hypnose

Nochmals wurde die Funktionalität des Selbsthypnoseankers getestet. Matthias war binnen 2 Sekunden in Trance.

Abschließend händigte ich Matthias noch die, auf seinen Wunsch hin aufgenommene, Vidoaufnahme seiner 1. Sitzung sowie die in der Praxis verwendete Hypnose-CD aus.

Behandler am 20.4.15 08:17, kommentieren

Vor der 2. Sitzung

Aus beruflichen Gründen habe ich mich in den vergangenen Tagen etwas rar gemacht. Viel zu tun, zudem steht ein Umzug der Großtante ins Pflegeheim bevor, was auch mich ein wenig beschäftigt. In diesem Zusammenhang tauchen auch ein paar Ängste wieder auf, da es bei zwei nahen Verwandten unter vergleichbaren Umständen vor zwei Jahren "sehr schnell ging", bis sie massiv körperlich abbauten und letztlich verstorben sind. Aber auch das gehört zum Leben.

Wie im vergangenen Eintrag bereits ansatzweise thematisiert, habe ich momentan wieder etwas stärker mit depressiven Momenten (Phasen wäre übertrieben, da es bei mir meist um Zeiträume von wenigen Stunden geht, dafür eben jeden bis jeden zweiten Tag) zu kämpfen. Die akute Angst merke ich zwar hin und wieder, sie bricht aber nicht aus. In diesen Momenten ist es eher die Derealisation, dich mich beschäftigt. Aber ich weiß, dass eben diese schnell wieder vergeht, weil auch diese Situation bei mir meist akut, also kurzfristig sind. Gleiches gilt für die Depersonalisierung, wenn es bei mir allzu "menschelt", also auf eine sehr emotionale Ebene geht.

Nun, wie dem auch sei. Panik ist ein seltener und vergleichsweise harmloser Gast geworden bei mir seit der ersten Sitzung. Und nun freue ich mich auf die zweite Sitzung am kommenden Mittwoch. Vor allem die "Sache" mit dem Selbsthypnosetrigger interessiert mich sehr. Ich befasse mich ja ohnehin gerne mit Entspannungs-, Atem- und Osteopathie-Übungen, die ich in meinen Arbeitsalltag ganz gut einbauen kann. Da ist die Hypnose in Eigenregie natürlich eine spannende Ergänzung. Zumindest stelle ich es mir so vor :-)

Ich werde spätestens Donnerstag berichten, wie es sich entwickelt hat und wie die Sitzung gewesen ist.

Sonnige Grüße und bis dahin

Matthias am 13.4.15 12:13, kommentieren

Nach den Ostertagen

Nun liegen die Ostertage hinter mir.

Alles in allem geht es mir in Sachen Angst und Panik weitgehend gut, dafür tritt gerade eine (im besten Falle) kleine Depressionsphase.

An Ostern gab es mehr oder weniger kleine Rückfälle, einmal im Varieté-Theater und einmal beim gemeinsamen Essen im Familienkreis im Anschluss. Typische Umgebungen, in denen es mich vor der Hypnose aber oft noch deutlich stärker erwischt hätte, wenn ich versuche, einen Vergleich anzustellen. Gänzlich angstfrei bin ich also (bisher) nicht. 

Vielleicht war es insgesamt in den vergangenen zwei Wochen auch alles einfach etwas viel. Manchmal fällt es ja schwer, eine genaue Einschätzung vorzunehmen. In jedem Fall habe ich nichts abgesagt, sondern alles durchgestanden, auch ohne Medikation und massiven Fluchtwunsch. Und auch wenn die zwei abendlichen Biere im Restaurant natürlich eine beruhigende Wirkung haben, ein Hindernis wären sie früher nicht gewesen, wenn es mich "gepackt" hätte und ich das sprichwörtlich Weite hätte suchen wollen.

Ich bin jedenfalls neugierig, wie es nach der zweiten Sitzung aussehen wird. 

 


Matthias am 7.4.15 12:54, kommentieren

Genau 14 Tage liegen hinter mir ...

seit der Hypnose-Sitzung.

In den vergangenen 2-3 Tagen gab es wie gesagt einige schwierige Phasen, die aber nicht als Panik der früheren Art bezeichnet werden kann. Dennoch muss ich es insgesamt als gewisse Verschlechterung oder als eine Art Rückfall verbuchen. Wobei Rückfall negativer klingt, als es gemeint ist.

Es ist einfach so, dass ich gerade eben doch eine kleine schlechte Phase durchlaufe. Bleibt abzuwarten, ob diese schneller als sonst hinter mir liegen wird und inwieweit die kommenden Feiertage dabei eine Rolle gespielt haben werden. Spätestens Dienstag also werde ich mehr wissen ...

Ich bin nämlich nicht gerade ein Fan mehrerer freier Tage hintereinander, vor allem nicht am Monatsanfang, wenn ich noch kein oder nur wenig Geld verdient habe. Das Freiberufler-Schicksal, das ich von etlichen Kollegen ebenso kenne. Nur kann ich damit leider nicht wirklich ungehen kann und wohl auch nie können werde. Ich arbeite aber auch einfach sehr gerne, das muss man diesbezüglich wohl erwähnen.

 

Matthias am 2.4.15 10:32, kommentieren